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Über meine Musik-Kritiken - Musik-Kritiken

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Musik-Kritiken
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Über meine Musik-Kritiken

Wie an anderer Stelle angedeutet, bin ich in erster Linie ein Freund sogenannter „klassischer Musik“. Gern höre ich sie im Konzertsaal – genauso gern jedoch ungestört an den heimischen Lautsprechern.
Das Angebot dafür ist nahezu unüberschaubar. Allein Mozart hat über 600 Werke geschaffen, Bach sogar mehr als 1.000, Telemann nochmals deutlich mehr. Jedes einzelne wurde in vielen verschiedenen Interpretationen auf Schallplatte, CD oder andere Tonträger aufgenommen. Von den populärsten Werken klassischer Werke existieren jeweils Dutzende, wenn nicht teilweise sogar hunderte verschiedener Einspielungen.
So fällt dem Hörer die Entscheidung nicht leicht. Hilfe können Zeitschriften oder Rezensions-Plattformen im Internet bieten. Meist wird dort versucht, die Musik objektiv zu analysieren. Mit manchmal fast wissenschaftlichem Anspruch werden Werke in Noten und Tempi zerlegt; das vom Notenblatt Gelesene wird mit dem Gehörten abgeglichen. Bewertet wird dann oft nur die Deckungsgleichheit – nüchtern und frei von Emotionen. Emotionen kommen nur hoch, wenn es darum geht, ob für die ideale Wiedergabe eines Werkes originale oder moderne Instrumente, historisierende oder zeitgenössische Aufführungspraxis angemessen seien.
Ich bin kein Musikwissenschaftler und verfolge in meinem Blog einen anderen Ansatz. Notentreue, Aufführungspraxis und Musikgeschichte interessieren mich letztlich nur am Rande. Ich bewerte, was aus dem Lautsprecher tief in meinem Inneren ankommt – Bewertung aus dem Herzen.
Bevor ich eine neues Werk in meine Sammlung aufnehme, höre ich oft sehr viele verschiedene Interpretationen davon. Zur Gedächtnisstütze lege ich dabei gern Notizen an. Diese begann ich eines Tages zu sammeln, und eines weiteren Tages wurde ein Blog daraus. Ich weiß natürlich, dass meine Art, Musik zu hören und zu bewerten, nicht jedermanns Art ist; aber vielleicht helfen meine Überlegungen auch anderen bei ihrer Entscheidungsfindung – zumindest als bescheidene, kleine Anregungen. Entscheiden kann man sich am Ende nur selbst, indem man der eigenen inneren Stimme folgt.
Glücklicherweise können Sie in Zeiten des Internets jeden Satz eines jeden Werkes als kleinen Auszug vorab hören – nutzen Sie diese Möglichkeit unbedingt vor einer Kaufentscheidung! Zu fast jeder Besprechung finden Sie jeweils drei Links zu meinen Haupt-Musikkonserven-Lieferanten JPC für Tonträger und Qobuz für Downloads oder Streaming, wo Sie in der Regel solche Klangschnipsel finden. Bei Presto (Tonträger plus Downloads) sind die Ausschnitte 60 Sekunden lang, und sie beginnen nicht irgendwo im Stück, sondern immer am Anfang – dadurch sind verschiedene Versionen besser vergleichbar. Presto sitzt in Großbritannien – seit dem Brexit bei der Bestellung physikalischer Tonträger also bitte achtgeben auf Versandbedingungen und -Preise!

Kontakt: E-Mail an mediendesign [ät] posteo [Punkt] de
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